Freizeit

Inclusio e.V.

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Termine nach Vereinbarung

 

Koordination von Vertretungsdiensten

7.00 bis 10 Uhr über unser Handy:

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Ihre Ansprechpartner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Norman Richter

Dipl.-Sozialarbeiter / -Sozialpädagoge

Basisausbildung in Gestützter Kommunikation

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Daniela Schulze

Dipl.-Sozialarbeiterin / -Sozialpädagogin

In Ausbildung zur Analytischen Kinder- und Jugendlichen-

Psychotherapeutin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stella

Bürohund

 

 

 

 

 

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Assistenzdienste

in der Freizeit / FUD

Familienunterstützender Dienst

 

 

Jeder Mensch hat das Recht, seine Freizeit flexibel und nach seinen eigenen Wünschen zu gestalten. Menschen mit sog. Behinderung benötigen hierbei manchmal Unterstützung.

Wir stellen Ihnen diese Assistenz gerne zur Verfügung. Sie kann stundenweise, tageweise oder nach individueller Vereinbarung erfolgen. Inclusio e.V. begleitet Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit sog. Behinderung. Die Begleitung kann zuhause oder außerhalb stattfinden.

Für die Angehörigen ist dies oft eine große Entlastung, weil sie diese Zeiten für sich nutzen können, z.B. um einkaufen oder zum Frisör zu gehen.

 

So kann es zum Beispiel aussehen:

Simone ist ein 8jähriges Mädchen mit sog. Autismus-Spektrum-Störung. Sie liebt es, Bus und Bahn zu fahren. Alleine würde sie nicht nach Hause finden oder einfach in der Bahn sitzen bleiben. Sie benötigt deswegen eine Begleitung. Emine studiert Soziale Arbeit und arbeitet nebenamtlich bei Inclusio e.V. Sie begleitet Simone gerne. Simones Eltern freuen sich. dass sie sich auf Emine verlassen können.

 

Stefano ist 16 Jahre alt und trifft sich gerne mit seinen Freunden. Da er aufgrund einer sog. körperlichen Behinderung mit dem Rollstuhl unterwegs ist, braucht er jemanden, der ihn unterwegs hilft, Barrieren zu überwinden. Auch beim Toilettengang benötigt er leichte pflegerische Hilfen. Paul und Stefano verstehen sich gut. Paul ist bei Inclusio e.V. beschäftigt und übernimmt Stefanos Begleitung.

 

Erika ist 46 Jahre alt und lebt seit vielen Jahren in ihrer eigenen Wohnung. Sie wird ambulant betreut, weil sie eine sog. Behinderung hat. Sie geht regelmäßig zum Nähcafé. Das Nähcafé wollte Erika zuerst nicht teilnehmen lassen, weil sie Sorge hatten, mit einem Menschen mit Behinderung nicht umgehen zu können. Dass sie von Manuela als Assistenzkraft begleitet wird, hilft Berührungsängste abzubauen. Außerdem muss Erika dann abends keine Angst auf dem Rückweg haben.

 

Was immer Sie in Ihrer Freizeit vorhaben:

Wenn Sie Unterstützung brauchen, sprechen Sie uns gerne an!

 

 

Beantragung und Finanzierung:

Assistenzdienste in der Freizeit und der Familienunterstützende Dienst (FUD) können über verschiedene Wege refinanziert werden. Wir beraten Sie dazu gerne persönlich.

 

Leistungen der Pflegekasse:

Alle Menschen ab der Pflegestufe 1 sowie Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz bei Pflegestufe 0 haben Anspruch auf verschiedene Betreuungs- und Entlastungsleistungen der sozialen Pflegeversicherung. Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) stellt fest, ob und in welchem Maß einem diese Leistungen zustehen. Jeder Mensch kann diese Leistungen bei seiner Krankenkasse beantragen. Der MDK kommt dann für eine persönliche Begutachtung zu Ihnen nach Hause. Nach dieser Begutachtung erhalten Sie einige Wochen später einen Bescheid von der Pflegekasse, in dem steht, ob und welche Leistungen Ihnen zustehen. Hier stellen wir die Leistungen dar, die vorrangig für die Refinanzierung von Assistenzdiensten verwendet werden:

 

- Zusätzliche Betreuungsleistungen: 104 € oder 208 € im Monat

Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) stellt fest, in welchem Maß die Alltagskompetenz eingeschränkt ist. Dann stehen einem bei erheblicher Einschränkung 104 € oder bei erheblicher Einschränkung im erhöhten Maße 208 € im Monat zu.

Weitere Informationen dazu erhalten Sie beim Bundesministerium für Gesundheit.

 

- Verhinderungspflege: 1.612 € pro Jahr

Die meisten Menschen nehmen Verhinderungspflege dann in Anspruch, wenn sie sich als pflegender Angehöriger erholen wollen oder krank sind. In so einem Fall sind sie verhindert, so dass sich eine Ersatzpflegeperson oder Einrichtung um die Pflege oder Betreuung kümmert. Auch unser Assistenzdienst kann über Verhinderungspflege finanziert werden.

Es können sogar bis zu 2.418 € als Verhinderungspflege genutzt werden, wenn 50 % der Kurzzeitpflegeleistungen entsprechend umgewandelt werden.

Weitere Informationen hierzu erhalten Sie beim Bundesministerum für Gesundheit.

- Bei Bedarf können seit 1.1.2015 bis zu 40 % der Pflegesachleistungen (alternativ zum Pflegegeld) für Betreuungs- und Entlastungsleistungen verwendet werden.

 

Eine allgemeine Übersicht über alle Änderungen zum Pflegestärkungsgesetz 1 erhalten Sie beim Bundesministerium für Gesundheit.

 

Leistungen der Eingliederungshilfe:

Assistenzdienste können ebenfalls über Eingliederungshilfen gemäß §53 SGB XII oder §35a SGB VIII finanziert werden. Diese werden beim Sozialamt oder Jugendamt beantragt.

 

Bitte sprechen Sie uns an!

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