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Glossar · verständlich erklärt

Nachteilsausgleich

Kurz erklärt

Ein Nachteilsausgleich verändert die Bedingungen einer Prüfung oder Aufgabe, damit eine Beeinträchtigung kein unfairer Nachteil ist.

Ausführlicher erklärt

Beispiele sind mehr Zeit, ein eigener Raum, Pausen, technische Hilfsmittel oder Aufgaben in vergrößerter Schrift. Die inhaltlichen Anforderungen bleiben dabei gleich – deshalb steht ein Nachteilsausgleich auch nicht im Zeugnis.

Einen Nachteilsausgleich können zum Beispiel Kinder mit ADHS, Autismus, Legasthenie, einer Seh- oder Körperbehinderung oder einer chronischen Erkrankung bekommen – mit oder ohne festgestellten Förderbedarf.

Eltern sprechen ihn mit der Schule ab; die Schule entscheidet. Wie das genau geregelt ist, unterscheidet sich je nach Bundesland und Schulform. Auch im Berufsleben und in der Ausbildung gibt es Nachteilsausgleiche.

Beispiel aus dem Alltag

Eine Schülerin mit Sehbeeinträchtigung bekommt ihre Klassenarbeit in vergrößerter Schrift und etwas mehr Zeit.

Das hängt damit zusammen

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Schulbegleitung