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Glossar · verständlich erklärt

Anti-Bias-Ansatz

Auch: Anti-Bias, Anti-Bias-Education, Anti-Bias Education

Kurz erklärt

Der Anti-Bias-Ansatz ist ein pädagogisches Konzept, das sich gegen Vorurteile und Diskriminierung richtet – in der Kita, in der Schule und in der Jugendarbeit.

Ausführlicher erklärt

„Bias“ ist Englisch und bedeutet Voreingenommenheit, „anti“ heißt dagegen. Der Ansatz schaut genau hin, wo Menschen ausgeschlossen oder benachteiligt werden – zum Beispiel wegen einer Behinderung, der Hautfarbe, der Herkunft, des Geschlechts oder der Religion.

Kinder lernen, Unterschiede zu sehen und zu beschreiben, ohne sie abzuwerten. Sie üben, „Stopp“ zu sagen, wenn jemand ausgegrenzt wird, und sich für andere einzusetzen.

Auch die Fachkräfte und die Einrichtung selbst kommen auf den Prüfstand: Welche Vorurteile habe ich? Werden alle Familien gleichwertig angesprochen und erreicht? Der Anti-Bias-Ansatz ist damit ein dauerhafter Lernprozess für die ganze Einrichtung, nicht ein einzelnes Projekt.

Abgrenzung zu ähnlichen Begriffen

Der Anti-Bias-Ansatz ist der Oberbegriff. „Vorurteilsbewusste Erziehung und Bildung“ ist die übliche deutsche Bezeichnung für dessen Umsetzung mit kleinen Kindern in der Kita.

Das hängt damit zusammen

Themenbereiche

Grundlagen und Teilhabe · Kita-Assistenz · Schulbegleitung